Archiv für die Kategorie „- Community-Recht“

Imer wieder sind in den Anbieterkennzeichnungen (“”) von Webseiten die Umsatzsteuernummern der hinterlegt. Oft mit dem Zusatz, dies entspreche den nach § 5 TMG. Doch die Angabe der Umsatzsteuernummer gehört NICHT zu den nach dieser Norm! Ein Blick in das Gesetz fördert hier die Rechtskenntnis:

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Eine große Zahl der deutschen Unternehmen stellt Jobangebote in´s . Dabei seien ca. die Hälfte Eigenveröffentlichungen, also Angebotem auf den Unternehmensseiten selbst (Mit Rubriken wie: “Karriere”, “Jobs”). Parallel werde aber auch klassisch in Zeitungen geworben. ERschreckend jedoch, dass nur noch 39% der Unternehmen offene Stellen an die Arbeitsagentur melden. Nicht ersichtlich aus dieser Zahl ist jedoch, wie viele Stellen dies in absoluten Zahlen sind, die die Arbeitsagenturen nie auf den Schreibtisch bekommen. Diese Meldung der Bitkom sollte aber die Alarmglocken bei den Arbeitsagenturen schrillen lassen. Schnelle Reform tut not.

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Einen Clou hat die Free Software Foundation (FSF.org) sich für die neuen Mitgliederkarten einfallen lassen. Diese sind zugleich bootfaähig. Dabei wird ein USB-Zugang als Bootmöglichkeit vorausgesezte und Datenspeicher mit gNewsense Live![3]-Linux-Distribution geboten . Wie heise.de am 29.12.2008 bereichtete sei die Karte mit der Nummer 0 ist für Richard Stalman reserviert. Zusätzlich müsse man sich für eine Associate Membership der Free Software Foundation entscheiden, um die neue boot-fähige Mitgliedskarte zu erhalten. Die Auslieferung der Karte soll dann im nächsten Monat erfolgen.

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LG , Urteil vom 28.05.2008, 28 O 157/08 – Die von persönlichen E-Mails in blogs war ein in der Sommerpause in blogs geführte Auseinandersetzung. Zum Teil wurde vertreten, dass die privater Mails die „Intimsphäre” verletze und daher unzulässig sei. Andere veröffentlichten solche Mails ohne weitere Bedenken. Die hier wieder gegebene Entscheidung des LG führt den Begriff der „Geheimsphäre” ein, ohne diesen im Kern zu erläutern. Es wird jedoch deutlich abgegrenzt von anderen Schreiben, also z. B. der von geschäftlichen bzw. behördlichen Schreiben. Nach der Entscheidung kann die durch Abmahnung und ggf. durch einstweilige Verfügung per Gericht untersagt werden.

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Für Online-Käufer ist ein unvollständig oder offensichtlich fehlerhaftens einer Internetseite (Anbieterkennzeichnung nach § 5 TMG) ein eindeutiges Warnzeichen:
Dies sind:

  1. Ausländische Anbieter-Adresse bei deutscher Versandanschrift
  2. Schwierige Erreichbarbeit, da nur Fax oder Mail angegeben wurden
  3. Kostenpflichtige Telefon- / Fanummern

Wenn die Angaben in einer extra Seite “Kontakt” umfänglicher und kostenlos sind gilt die Warnung eingeschränkt: Die Angaben auf den beiden Seiten dürfen dann nicht widersprüchlich sein.

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Negative Werturteile und Schmähkritik sind auch als Äußerungen in einem Internetforum unzulässig.

Gegen den eines Internetforums kann ein zivilrechtlicher Anspruch auf rechtswidriger Äußerungen aus §§ 823, 1004; TDG § 11 a.F. BGB bestehen, weil er als des Forums diese Inhalte verbreitet. Der eines Forums ist zwar nicht verpflichtet, den Kommunikationsvorgang zu überwachen. Erhät er jedoch Kenntnis von einem solchen Vorgang, so muss er die Sperrung oder Löschung des Vorgangs veranlassen (in Anknüpfung an BGH vom 27.03.2007 – VI ZR 101/06 -; OLG Düsseldorf, OLGR 2006, 581). Das Gericht hat die allgemeinen Grundsäötze des BGH damit erneut bestätigt. Hier wurden die zivilrechtlichen Unterlassungsansprüche daher auch für einen Beitrag in dem Internetforum der Internetpräsenz www.p…-.de

OLG Koblenz, Beschluss vom 12.07.2007, Az. 2 U 862/06