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	<title>Online-Law.de &#187; &#8211; Domain-Recht</title>
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	<description>Internet &#38; IT-Recht, RA Exner - Kiel.</description>
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		<title>OLG Hamburg: Fehler &#8211; Domain bzw. Typosquatting bei günstiger.de unzulässig</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 06:41:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Exner</dc:creator>
				<category><![CDATA[- Domain-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[- Wettbewerbsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Hanseatisches OLG, Beschluss vom 08.01.2009, Az. 5 W 1/09 &#8211; Mit der Entscheidung zu &#8220;Vertippter&#8221; &#8211; Domains ( allgemein als Typosquatting bezeichnet) stellt das OLG aus Hamburg zunächst wieder Grundsätze klar: Schon  geringfügige Veränderungen sind in Domainrecht geeignet, im konkreten Einzelfall aus dem Verbotsbereich des geschützten Zeichens heraus zu führen. Dies gilt oft schon für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hanseatisches OLG, Beschluss vom 08.01.2009, Az. 5 W 1/09 &#8211; Mit der Entscheidung zu &#8220;Vertippter&#8221; &#8211; Domains ( allgemein als <a href="http://online-law.de/tag/typosquatting/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Typosquatting">Typosquatting</a> bezeichnet) stellt das OLG aus Hamburg zunächst wieder Grundsätze klar: Schon  geringfügige Veränderungen sind in Domainrecht geeignet, im konkreten Einzelfall aus dem Verbotsbereich des geschützten Zeichens heraus zu führen. Dies gilt oft schon für Bindestrichdomains.</p>
<p><span id="more-184"></span>Eine Betonung dieses Grundsatzes ist auch erforderlich, da in der Praxis andere Gerichte diesen Unterschied des Domainrechts z. B. vom Marken- und Kennzeichnungsrecht übersehen. Im zu entscheidenden Fall hat dies aber den Abgemahnten Typosquattern nicht geholfen: Diese hattten recht deutlch den Ruf der Plattform günstiger.de ausgenutzt.</p>
<p>Insoweit ist auch das gefundene Ergebnis begrüßenswert: Eine konkrete Verletzungshandlung &#8211; ohne Erweiterung auf alle möglichen sonst denkbaren Kennzeichnungen als Vertipper-<a href="http://online-law.de/tag/domain/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Domain">Domain</a> bzw. <a href="http://online-law.de/tag/typosquatting/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Typosquatting">Typosquatting</a> &#8211; muss unterlassen werden.</p>
<p>Rechtsanwalt Siegfried Exner, Kiel &#8211; http://online-law.de</p>

	Tags:<a href="http://online-law.de/category/online-dienste/domain-recht/" title="- Domain-Recht" rel="tag">- Domain-Recht</a>, <a href="http://online-law.de/category/verschiedenes/wettbewerbsrecht/" title="- Wettbewerbsrecht" rel="tag">- Wettbewerbsrecht</a>, <a href="http://online-law.de/category/abmahnungen/" title="Abmahnungen" rel="tag">Abmahnungen</a>, <a href="http://online-law.de/tag/domain/" title="Domain" rel="tag">Domain</a>, <a href="http://online-law.de/tag/typosquatting/" title="Typosquatting" rel="tag">Typosquatting</a><br />

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</ul>

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		<item>
		<title>Domain-Vergabe: First come, first served</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 19:02:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Exner</dc:creator>
				<category><![CDATA[- Domain-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[- Wettbewerbsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Domain]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[Priorität]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer zuerst kommt, malt zuerst. Dieser Grundsatz der Priorität gilt auch im Domain-Recht bei der Vergabe neuer Domains. Wer also eine schönen freien Domain-Namen entdeckt darf diesen grundsätzlich sichern. Abmahnungen und die Freigabe der Domain drohen aber, wenn eine gleichlautende Marke besteht. Dies kann bei notorisch bekannten Marken auch nicht durch sogenannte Bindestrich-Schreibweisen verhindert werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer zuerst kommt, malt zuerst. Dieser Grundsatz der <a href="http://online-law.de/tag/prioritat/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Priorität">Priorität</a> gilt auch im <a href="http://online-law.de/tag/domain/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Domain">Domain</a>-Recht bei der Vergabe neuer Domains. Wer also eine schönen freien <a href="http://online-law.de/tag/domain/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Domain">Domain</a>-Namen entdeckt darf diesen grundsätzlich sichern.<br />
Abmahnungen und die Freigabe der <a href="http://online-law.de/tag/domain/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Domain">Domain</a> drohen aber, wenn eine gleichlautende <a href="http://online-law.de/tag/marke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marke">Marke</a> besteht. Dies kann bei notorisch bekannten Marken auch nicht durch sogenannte Bindestrich-Schreibweisen verhindert werden.</p>
<p><span id="more-171"></span><br />
Die Rechtsprechung verfährt zum Teil recht großzügig, bei der Annahme einer Verwechslungsgefahr oder Rufausbeutung des Domaininhabers zum Nachteil des Markeninhabers.</p>
<p>In keinem Fall schützt die Eintragung durch einen Registrar (z. B. für &#8220;.de&#8221;-Domains die DENIC e.G.) vor späteren Ansprüchen Dritter. Die Denic muss nicht &#8211; wie mehrere Gerichtsurteile einmütig entschieden haben &#8211; die Eintragungsanträge vor Ausführung prüfen.</p>
<blockquote><p>Es sind also zwei Schutzstrategien empfehlenswert:</p>
<ol>
<li>Gleichzeitige Anmeldung von <a href="http://online-law.de/tag/domain/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Domain">Domain</a> und <a href="http://online-law.de/tag/marke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marke">Marke</a>. (&#8220;Sicherer Weg&#8221;)</li>
<li>Prüfung der Zulässigkeit der Verwendung eines <a href="http://online-law.de/tag/domain/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Domain">Domain</a>-Namens, z. B bei Allgemeinbezeichnungen, bei denen eine <a href="http://online-law.de/tag/marke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marke">Marke</a> nicht gesichert werden kann.</li>
</ol>
</blockquote>
<p>Rechtsanwalt Siegfried Exner, http://online-law.de</p>

	Tags:<a href="http://online-law.de/category/online-dienste/domain-recht/" title="- Domain-Recht" rel="tag">- Domain-Recht</a>, <a href="http://online-law.de/category/verschiedenes/wettbewerbsrecht/" title="- Wettbewerbsrecht" rel="tag">- Wettbewerbsrecht</a>, <a href="http://online-law.de/category/abmahnungen/" title="Abmahnungen" rel="tag">Abmahnungen</a>, <a href="http://online-law.de/tag/domain/" title="Domain" rel="tag">Domain</a>, <a href="http://online-law.de/tag/marke/" title="Marke" rel="tag">Marke</a>, <a href="http://online-law.de/tag/prioritat/" title="Priorität" rel="tag">Priorität</a><br />

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		<title>domain-displacement: Abwehr von Abmahnungen bei Domain-Streitigkeiten?</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 16:24:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Exner</dc:creator>
				<category><![CDATA[- Domain-Recht]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor einem einstweiligen Verfügungsverfahren wird zumeist abgemahnt. Dem Domain-Gegner wird &#8211; oft mit wenigen Tagen Frist &#8211; eine Äußerungsgelegenheit gegeben. Dies wird in der bisherigen Praxis als Ersatz für eine Anhörung im Prozess gehalten. Dies ist jedoch unzutreffend: Die in den Abmahnungen mitgeteilten Unterlagen sind zuweilen nicht ausreichend: Praxisbeispiele Gegen eine Vorlage einer Original-Vollmacht wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einem einstweiligen Verfügungsverfahren wird zumeist abgemahnt. Dem <a href="http://online-law.de/tag/domain/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Domain">Domain</a>-Gegner wird &#8211; oft mit wenigen Tagen Frist &#8211; eine Äußerungsgelegenheit gegeben. Dies wird in der bisherigen Praxis als Ersatz für eine Anhörung im Prozess gehalten. Dies ist jedoch unzutreffend: Die in den Abmahnungen mitgeteilten Unterlagen sind zuweilen nicht ausreichend:</p>
<p><span id="more-107"></span></p>
<p><strong>Praxisbeispiele</strong></p>
<blockquote>
<ul>
<li>Gegen eine Vorlage einer Original-Vollmacht wird &#8211; entgegen einer im Vordringen befindlichen Rechtssprechung &#8211; protestiert.</li>
<li>Markenurkunden werden nicht oder nicht vollständig vorgelegt (z. B. um nicht offenbar werden zu lassen, für welche Warengruppen die <a href="http://online-law.de/tag/marke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marke">Marke</a> gilt).</li>
<li>Es wird allein anhand einer eigenen <a href="http://online-law.de/tag/domain/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Domain">Domain</a> eine verbotene Annäherung behauptet.</li>
<li>Eine <a href="http://online-law.de/tag/marke/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Marke">Marke</a> ist mit einer Regionenbezeichnung identisch.</li>
<li>Es wird eine Markenverletzung gerügt, obwohl bei Kontrolle die Markeneintragung wegen Freihaltebedürftigkeit abgelehnt wurde!</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Dennoch werden einstweilige Verfügungsverfahren geführt und einstweilige Verfügungen ohne Anhörung erlassen. Da es den entscheidenden Richtern frei stünde auch per Telefon auch den bisherigen <a href="http://online-law.de/tag/domain/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Domain">Domain</a>-Inhaber zu hören, verstößt diese Praxis bei <a href="http://online-law.de/tag/domain/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Domain">Domain</a>-Streitigkeiten meines Erachtens gegen den fundamentalen Rechtssatz des rechtlichen Gehörs (hier in der Form der Anhörung der Gegenseite, lat. &#8220;audiatur et altera pars&#8221;). Die Domains sind meist lange eingetragen &#8211; wie schon ein Blick in die WHOIS-Datenbanken offenbaren kann. So kann auch bei der DENIC e.G. die Eintragung einer &#8220;.de&#8221;-<a href="http://online-law.de/tag/domain/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Domain">Domain</a> leicht überprüft werden.</p>
<p>Praxisfall: Die <a href="http://online-law.de/tag/domain/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Domain">Domain</a> &#8220;meissen-shop.de&#8221; wurde 3 1/2 Jahre nach Konnektierung und Nutzung durch einen IT-Shop von der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen wegen überragendem Markenschutz / Rufausbeutung beansprucht. Einwändungen insbesondere gegen die materielle und prozessual fehlende Eilbedürftigkeit (§ 936 ZPO) ließ das LG Köln nach Erlaß der einstweiligen Verfügung nicht mehr gelten.</p>
<p>Rechtsanwalt Siegfried Exner, Kiel &#8211; <a title="Startseite online-law.de" href="http://online-law.de" target="_self">http://online-law.de</a></p>

	Tags:<a href="http://online-law.de/category/online-dienste/domain-recht/" title="- Domain-Recht" rel="tag">- Domain-Recht</a>, <a href="http://online-law.de/category/abmahnungen/einstweilige-verfugung-abmahnungen/" title="- Einstweilige Verfügung" rel="tag">- Einstweilige Verfügung</a>, <a href="http://online-law.de/tag/abmahnung/" title="Abmahnung" rel="tag">Abmahnung</a>, <a href="http://online-law.de/tag/domain/" title="Domain" rel="tag">Domain</a>, <a href="http://online-law.de/tag/einstweilige-verfugung/" title="einstweilige Verfügung" rel="tag">einstweilige Verfügung</a>, <a href="http://online-law.de/tag/verteidigung/" title="Verteidigung" rel="tag">Verteidigung</a><br />

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		<title>BGH begrenzt &#8220;Preisanpassungsklauseln&#8221; der Internet-Provider</title>
		<link>http://online-law.de/online-dienste/online-recht/2008/10/bgh-begrenzt-preisanpassungsklauseln-der-internet-provider/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Exner</dc:creator>
				<category><![CDATA[- AGB-Recht]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">http://sk03383.srv3.schwarzkuenstler.info/allgemein/rechtsanwalt/2007-12/bgh-begrenzt-preisanpassungsklauseln-der-internet-provider/</guid>
		<description><![CDATA[Die Preisanpassungsklauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines großen TK-Anbieters, das seinen Kunden den Zugang zum Internet verschafft und hiermit zusammenhängende Produkte (z.B.: DSL-Splitter, DSL-Modems, WLAN-Router) verkauft, benachteiligen die Kunden entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen. Die folgenden Klauseln sind unwirksam. 1. Die X AG [Verwender] behält sich das Recht vor, den Inhalt dieser AGB [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Preisanpassungsklauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines großen TK-Anbieters, das seinen Kunden den Zugang zum <a href="http://online-law.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a> verschafft und hiermit zusammenhängende Produkte (z.B.: DSL-Splitter, DSL-Modems, WLAN-Router) verkauft, benachteiligen die Kunden entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen.</p>
<p>Die folgenden <a href="http://online-law.de/tag/klauseln/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Klauseln">Klauseln</a> sind unwirksam.<span id="more-26"></span></p>
<blockquote><p>1.  Die X AG [Verwender] behält sich das Recht vor, den Inhalt dieser <a href="http://online-law.de/tag/agb/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with AGB">AGB</a> oder der jeweiligen LB/PL [= Leistungsbeschreibungen und Preislisten], Sondervereinbarungen und Online-Anzeigen anzupassen, soweit dies dem Kunden zumutbar ist.</p></blockquote>
<blockquote><p>2.  Die X AG ist des weiteren berechtigt, diese <a href="http://online-law.de/tag/agb/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with AGB">AGB</a> oder die jeweilige Leistungs- und Produktbeschreibung mit einer Frist von sechs Wochen im Voraus zu ändern. Die jeweilige Änderung wird die X AG dem Kunden per E-Mail oder schriftlich bekannt geben. Gleichzeitig wird der Kunde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die jeweilige Änderung Gegenstand des zwischen den Vertragsparteien bestehenden Vertrages wird, wenn der Kunde dieser Änderung nicht innerhalb einer Frist von sechs Wochen ab Bekanntgabe der Änderung per E-Mail oder schriftlich widerspricht. Widerspricht der Kunde, hat jede Partei das Recht, den Vertrag mit der für eine ordentliche Kündigung geltenden Frist per E-Mail oder schriftlich zu kündigen.</p></blockquote>
<p><strong>Entscheidung</strong>: Der <a href="http://online-law.de/tag/bgh/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BGH">BGH</a> hat das Berufungsgericht bestätigt, welches die Klausel Buchstabe A Nr. XIV 1 der <a href="http://online-law.de/tag/agb/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with AGB">AGB</a> eines <a href="http://online-law.de/tag/internet/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Internet">Internet</a>-Providers für  unwirksam hielt. Der darin enthaltene Änderungsvorbehalt verstoße hinsichtlich der Vertragsbedingungen gegen § 307 Abs. 1 BGB . Es fehle die erforderliche Konkretisierung, in welchen Bereichen der Geschäftspartner des Verwenders mit Änderungen zu rechnen habe. Dies werde nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs auch nicht dadurch kompensiert, dass die Anpassungsbefugnis unter dem Vorbehalt der Zumutbarkeit für den Vertragspartner stehe.</p>
<p>Soweit sich das Änderungsrecht auf die von der Beklagten zu erbringenden Leistungen beziehe, ergebe sich die Unwirksamkeit überdies aus § 308 Nr. 4 BGB, da die Klausel nicht, wie erforderlich, erkennen lasse, dass die Beklagte zu einer Leistungsänderung nur berechtigt sei, wenn hierfür triftige Gründe vorlägen.</p>
<p><a href="http://online-law.de/tag/bgh/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with BGH">BGH</a>, Urteil vom 11.10.2007, Az. III ZR 63/07 &#8211; Unwirksame <a href="http://online-law.de/tag/agb/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with AGB">AGB</a>-<a href="http://online-law.de/tag/klauseln/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Klauseln">Klauseln</a> eines Internetproviders</p>

	Tags:<a href="http://online-law.de/category/ecommerce/agb-recht/" title="- AGB-Recht" rel="tag">- AGB-Recht</a>, <a href="http://online-law.de/category/online-dienste/domain-recht/" title="- Domain-Recht" rel="tag">- Domain-Recht</a>, <a href="http://online-law.de/category/online-dienste/provider-recht/" title="- Provider-Recht" rel="tag">- Provider-Recht</a>, <a href="http://online-law.de/category/ecommerce/vertragsrecht/" title="- Vertragsrecht" rel="tag">- Vertragsrecht</a>, <a href="http://online-law.de/tag/agb/" title="AGB" rel="tag">AGB</a>, <a href="http://online-law.de/tag/bgh/" title="BGH" rel="tag">BGH</a>, <a href="http://online-law.de/tag/internet/" title="Internet" rel="tag">Internet</a>, <a href="http://online-law.de/tag/klauseln/" title="Klauseln" rel="tag">Klauseln</a>, <a href="http://online-law.de/category/online-dienste/" title="Online-Dienste" rel="tag">Online-Dienste</a>, <a href="http://online-law.de/tag/preisanpassung/" title="Preisanpassung" rel="tag">Preisanpassung</a>, <a href="http://online-law.de/tag/provider/" title="Provider" rel="tag">Provider</a>, <a href="http://online-law.de/tag/server/" title="Server" rel="tag">Server</a><br />

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		<title>LG München: Chaos schützt (Abmahnanwalt) vor Strafe nicht</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Exner</dc:creator>
				<category><![CDATA[- Abmahnkosten]]></category>
		<category><![CDATA[- Domain-Recht]]></category>
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		<category><![CDATA[Abmahnungen]]></category>
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		<description><![CDATA[In einer aktuellen Meldung hat der Heise Verlag von der Verurteilung des durch Abmahnungen bekannt gewordenen Anwalts von Gravenreuth zu einer Haftstrafe von 14 Monaten ohne Bewährung berichtet. In einer anderen Strafsache soll das LG München den Anwalt schon wegen Veruntreuung veruteilt haben. Auch Vorstrafen wegen Urkundenfälschung seien in die Strafbemessung eingegangen. Das Urteil ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer aktuellen Meldung hat der Heise Verlag von der Verurteilung des durch Abmahnungen bekannt gewordenen Anwalts von Gravenreuth zu einer Haftstrafe von 14 Monaten ohne Bewährung berichtet. In einer anderen Strafsache soll das LG <a href="http://online-law.de/tag/munchen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with München">München</a> den Anwalt schon wegen Veruntreuung veruteilt haben. Auch Vorstrafen wegen Urkundenfälschung seien in die Strafbemessung eingegangen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig gewesen; eine Einlegung der Revision gegen die Entscheidung &#8211; darauf weist heise ausdrücklich hin &#8211; also noch möglich.</p>
<p><span id="more-22"></span></p>
<p>In dem <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/116126" target="_blank">Artikel von heise vom 17.09.2008</a> heißt es:</p>
<blockquote><p>Das Landgericht Berlin hat am heutigen Mittwochabend den wegen seiner Abmahnungen bekannt gewordenen Rechtsanwalt Günter Freiherr von Gravenreuth zu einer Haftstrafe von 14 Monaten ohne Bewährung verurteilt. Damit folgte das Gericht genau dem Antrag der Staatsanwaltschaft. In dem Berufungsverfahren sah es der Vorsitzende Richter als erwiesen an, dass sich von Gravenreuth in einer zivilrechtlichen Auseinandersetzung mit der Berliner Tageszeitung taz des versuchten Betrugs schuldig gemacht hat.</p>
<p>Von Gravenreuth war vor einem Jahr vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten wegen eben dieses versuchten Betrugs zu einer Haftstrafe von einem halben Jahr ohne Bewährung verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte ihm nachgewiesen, dass er ohne nachvollziehbaren Grund die <a href="http://online-law.de/tag/domain/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Domain">Domain</a> der Zeitung taz.de hatte pfänden lassen. Von Gravenreuth hatte seinerzeit insistiert, kein Geld aus einem Rechtsstreit mit der Zeitung erhalten zu haben. Er habe auf den Kostenfestsetzungsbeschluss noch keine Zahlung erhalten, hatte Gravenreuth laut taz damals erklärt. Dies allerdings hatte sich nach einer Durchsuchung der Kanzleiräumlichkeiten des Anwalts als unwahr herausgestellt. Dort hatte die Polizei Unterlagen gefunden, die die Kenntnis des Geldeingangs bestätigten.</p>
<p>Der Beschuldigte wollte in der heutigen Strafverhandlung über seinen Verteidiger nachweisen lassen, dass seine Kanzlei im Tatzeitraum so chaotisch organisiert gewesen sei, dass er den Überblick verloren habe. Mehrere ehemalige Angestellte, die als Zeugen benannt waren, bestätigten zwar diese Darstellung, was die Postablage angeht, betonten aber laut Prozessbeobachtern, dass in Sachen Geldeingang immer strenge Ordnung geherrscht habe. Insofern war der Vortrag des Münchner Rechtsanwalts offenbar für den Vorsitzenden Richter wenig glaubwürdig. (&#8230;) (hob[10]/c&#8217;t)</p></blockquote>

	Tags:<a href="http://online-law.de/category/abmahnungen/abmahnkosten-abmahnungen/" title="- Abmahnkosten" rel="tag">- Abmahnkosten</a>, <a href="http://online-law.de/category/online-dienste/domain-recht/" title="- Domain-Recht" rel="tag">- Domain-Recht</a>, <a href="http://online-law.de/category/verschiedenes/it-strafrecht/" title="- IT-Strafrecht" rel="tag">- IT-Strafrecht</a>, <a href="http://online-law.de/tag/abmahner/" title="Abmahner" rel="tag">Abmahner</a>, <a href="http://online-law.de/category/abmahnungen/" title="Abmahnungen" rel="tag">Abmahnungen</a>, <a href="http://online-law.de/tag/munchen/" title="München" rel="tag">München</a>, <a href="http://online-law.de/tag/straftat/" title="Straftat" rel="tag">Straftat</a><br />

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