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	<title>Online-Law.de &#187; &#8211; Telekommunikation</title>
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	<description>Internet &#38; IT-Recht, RA Exner - Kiel.</description>
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		<title>VZBV zu Telefonwerbung: “Einladung zum Rechtsbruch muss unterbunden werden”</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Oct 2008 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Exner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Verbraucherzentrale Bundesverband mahnt: Ohne Bestätigung müssen untergeschobene Verträge unwirksam sein &#8211; aktuelles Urteil bestätigt Handlungsbedarf. vzbv, 15.01.2008 &#8211; Die Beschwerden über unerbetene Telefonanrufe und untergeschobene Verträge ebben nicht ab. Darauf macht der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) in der Diskussion um schärfere Sanktionen gegen unzulässige Telefonanrufe aufmerksam. Mit Nachdruck fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband die Unwirksamkeit von Verträgen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verbraucherzentrale Bundesverband mahnt: Ohne Bestätigung müssen untergeschobene Verträge unwirksam sein &#8211; aktuelles Urteil bestätigt Handlungsbedarf.</p>
<p>vzbv, 15.01.2008 &#8211; Die Beschwerden über unerbetene Telefonanrufe und untergeschobene Verträge ebben nicht ab. Darauf macht der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) in der Diskussion um schärfere Sanktionen gegen unzulässige Telefonanrufe aufmerksam. Mit Nachdruck fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband die Unwirksamkeit von Verträgen, die durch rechtswidrige Werbeanrufe zustande gekommenen sind. <span id="more-21"></span>Erst mit einer Bestätigung in Textform (Brief, Mail, Fax) der Angerufenen sollen sie gültig werden.</p>
<p>&#8220;Das Bündel der von Frau Zypries vorgesehenen Maßnahmen ist richtig und gut. Es ist aber nur wenig wert, wenn die effektivste Maßnahme im Köcher bleibt&#8221;, sagt Gerd Billen, Vorstand des deutschen Verbraucherdachverbandes. Der Gesetzentwurf von Justizministerin Brigitte Zypries wird in diesen Tagen erwartet. Ein aktuelles Urteil gegen die Deutsche BKK bestätigt den Handlungsbedarf.<br />
86 Prozent der Bevölkerung fühlen sich durch unlautere Werbeanrufe belästigt, so das Ergebnis einer forsa-Umfrage vom Herbst 2007. Doch die Anrufe nerven nicht nur, sie enden oft auch mit bösen Überraschungen: Telefonverträge, Versicherungen, Lotterielose, Zeitschriftenabonnements &#8211; die Liste untergeschobener Verträge im Zuge unzulässiger Werbeanrufe ist lang. Paradox: Obwohl die Verträge auf unlauterem Weg zustande gekommen sind, sind sie &#8211; in einigen Fällen unwiderruflich &#8211; gültig. Im Kampf gegen die unerbetenen Anrufe setzt Bundesjustizministerin Brigitte Zypries bisher auf die Einführung eines Bußgelds von bis zu 50.000 Euro und ein Ende der sogenannten Bagatellgrenze von 200 Euro. Dadurch waren am <a href="http://online-law.de/tag/telefon/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telefon">Telefon</a> abgeschlossene Zeitschriften-Abos oder Lotterie-Teilnahmen vom Widerruf ausgeschlossen. Zudem soll auch die Unterdrückung der Rufnummer mit einem saftigen Bußgeld belegt werden.</p>
<p>Zögerlich ist die Bundesjustizministerin jedoch in der Frage der Wirksamkeit der Verträge. &#8220;Die Einführung einer generellen Widerrufsfrist von 14 Tagen löst das Problem nicht&#8221;, sagt Billen. Der Klingelterror werde erst aufhören, wenn sich illegale Werbeanrufe wirtschaftlich nicht mehr lohnen. &#8220;Das ist nur zu erreichen, wenn illegal geschlossene Verträge ohne Bestätigung unwirksam sind.&#8221; Billen fordert Justizministerin Zypries auf, die &#8220;Einladung zum Rechtsbruch&#8221; zu unterbinden. Mit dieser Forderung steht er nicht alleine da. Im September 2007 hatten die Verbraucherminister der Länder an die Bundesregierung appelliert, die Wirksamkeit von Verträgen, die bei illegalen Werbeanrufen geschlossen werden, an eine schriftliche Bestätigung des Verbrauchers zu binden. Auch Bundesverbraucherminister Horst Seehofer unterstützt die Forderung.</p>
<p><strong>Krankenkassen haben keinen Freibrief für unzulässige Telefonwerbung</strong></p>
<p>Ein aktuelles Urteil gegen die Deutsche BKK untermauert den Ruf nach einer Unwirksamkeit von Verträgen ohne ausdrückliche Bestätigung der Angerufenen. So musste erst das Landgericht Braunschweig mit seinem Urteil vom 08.01.2008 klarstellen, dass die gesetzliche Beratungspflicht der Krankenkassen die Kassen nicht zur Telefonwerbung gegenüber ihren Mitgliedern berechtigt. Die Betriebskrankenkasse hatte aus der im Sozialgesetzbuch verankerten allgemeinen Beratungspflicht die Berechtigung abgeleitet, Kunden gezielt anzurufen. In Zusammenarbeit mit der Karstadt Quelle Versicherung rief sie Kunden an, um ihnen eine private Krankenzusatzversicherung anzubieten. Diesen wettbewerbswidrigen Anrufen hat das Landgericht Braunschweig mit dem aktuellen Urteil einen Riegel vorgeschoben. Unberührt lässt das Urteil aber die Frage der Wirksamkeit der am <a href="http://online-law.de/tag/telefon/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Telefon">Telefon</a> abgeschlossenen Versicherungen.</p>
<p>(LG Braunschweig, Urteil vom 08.01.2008, Az.: 21 O 2945/07, nicht rechtskräftig)</p>
<p>Pressemitteilung der VZBV vom 15.01.2008 http://www.vzbv.de/go/presse/963/index.html</p>

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		<title>OLG Frankfurt sagt Texten als Grafiken den Kampf an</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Exner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das OLG Frankfurt hatte jüngst die Einbindung der Widerrufsbelehrung als Bilddatei untersagt. [ Zur Meldung bei Jur-Blog.de ]. Doch schon vorher hatte das Gericht uns das Leben als eBay-Nutzern schwer gemacht: Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt hatte bereits Mitte 2006 entschieden, dass die Einblendung auf einer externen Grafikdatei den gesetzlichen Anforderungen nicht gerecht werde. [OLG Frankfurt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Das <a href="http://online-law.de/tag/olg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with OLG">OLG</a> <a href="http://online-law.de/tag/frankfurt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frankfurt">Frankfurt</a> hatte jüngst die Einbindung der Widerrufsbelehrung als Bilddatei untersagt. [ <a href="http://www.jur-blog.de/?p=14">Zur Meldung bei Jur-Blog.de</a> ]. Doch schon vorher hatte das Gericht uns das Leben als eBay-Nutzern schwer gemacht:</p>
<p class="MsoNormal">Das Oberlandesgericht (<a href="http://online-law.de/tag/olg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with OLG">OLG</a>) <a href="http://online-law.de/tag/frankfurt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frankfurt">Frankfurt</a> hatte bereits Mitte 2006 entschieden, dass die Einblendung auf einer externen Grafikdatei den gesetzlichen Anforderungen nicht gerecht werde. <span id="more-12"></span>[<a href="http://online-law.de/tag/olg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with OLG">OLG</a> <a href="http://online-law.de/tag/frankfurt/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Frankfurt">Frankfurt</a> am Main, Beschluss vom 11.06.2006, Az. 6 W 203/06 ]</p>
<p class="MsoNormal">Bei dem Urteil aus dem Jahre 2006 war entscheidend darauf abgestellt worden, ob diese Einblendung aus technischen Gründen nicht erfolgt, wenn auf eBay-Angebote über WAP zugegriffen wird. Obwohl der WAP-Zugriff bestimmt nicht der Standard aller eBay-Käufer ist hatte das Gericht schon 2006 (!) geurteilt: „Das bei dieser Nutzung (hier gemeint WAP) demzufolge auftretende Informationsdefizit kann nicht vernachlässigt werden, nachdem der Betreiber der eBay-Plattform für das entsprechende WAP-Portal ausdrücklich wirbt“ und daraus weiter gefolgert: „Unter diesen besonderen Umständen missachten die Antragsgegner die sie treffenden Informationspflichten, wenn sie die erforderlichen Angaben lediglich in externen Dateien, die bei der Nutzung über WAP nicht eingeblendet werden, zur Verfügung stellen.“</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Meine Meinung</strong>: Im Sinne eines zunehmend barrierefreien Internets mag diese Entscheidung zu begrüßen sein. An der bisherigen Praxis geht die Entscheidung vorbei: Grafikdateien waren nichtt so leicht zu ändern, Download und Ausdruck in der Regel gut möglich und SPAMer konnten enthaltene Telefonnummern- und E-Mail-Angaben nicht per robot auslesen lasssen. Angesichts der geringen Verbreitung und der bisher hohen Kosten für WAP-Zugriffe bedeutete das Urteil also juristische Klarheit in der Theorie und einen Schaden für viele in der Praxis.</p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://www.kanzlei-exner.de" target="_blank">RA Siegfried Exner, Kiel</a> (se)</p>

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