Der Computer-Virus Conficker hat sich auch auf hunderten Rechner der Bundeswehr breit gemacht. Dies berichtet heise Security (14.02.2009) “Einzelne betroffene Dienststellen wurden vom Bundeswehr-Netzwerk getrennt, um eine weitere Ausbreitung der Schadsoftware zu verhindern” wird ein Sprecher des BMVG zitiert.
Auch wenn der Wurm eine Sicherheitslücke in Windows-Betriebssystemen ausnutzt, ist die Sicherheitsfrage für die Zentralisierung der Bundeswehr-Datenbestände und Bundeswehr-IT zu hinterfragen. Diese soll mit dem Mamutprojekt namens “Herkules” zentralisiert und über SAP vernez werden. Ein interessantens Ziel nicht nur für Hacker-Amateure sondern auch Geheimdienste und fremde Militärs. Wenn es aber schon ein einfacher Windows-Wurm auf zahlreiche Rechner der Bundeswehr geschafft hat, wie viele Angriffe wird dann erst das zentralsierte Netz erleben und nicht abwehren können?
Rechtsanwalt Siegfried Exner, Kiel – http://online-law.de
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